Ostern in Israel und Jordanien 2016

Wir sitzen gerade im Flugzeug von Tel Aviv nach München und meine Gedanken gehen die letzten 11 Tage nochmals durch. Was haben wir alles erlebt! Diese Reise haben wir auf Wunsch einiger Familien geplant, die schon mehrmals mit ihren erwachsenen Kindern in Israel waren und nun Neues sehen und entdecken wollten.

Der erste Schwerpunkt lag auf dem Ramonkrater, dem größten Erosionskrater der Welt und Eilat mit den verschiedenen Korallenriffen und dem Fischreichtum des Roten Meeres. Dann ging es über die Grenze nach Jordanien bei Aquaba. Der Ostergottesdienst im Wadi Rum, nach einer 3-stündigen Jeepfahrt, Wüstenlodge, Canyon und Beduinen bleibt uns sicher lange in Erinnerung. Auf der alten Königsstraße und „Weihrauchstraße“ ging es zur faszinierenden Nabatäerstadt Petra und Little Petra. In der christlichen Stadt Madaba betrachteten wir die erste Landkarte der Welt und auf dem Berg Nebo staunten wir, wie einst Mose über den herrlichen Blick ins Jordantal, Totes Meer, Jericho und in der Ferne Jerusalem.

Die nächsten beiden Tage in Jerusalem konnte jeder so gestalten, wie er wollte. Das Musikfestival in der gesamten Innenstadt zog viele von uns in den Bann. Die gesamte Gruppe war vom israelischen Staat eingeladen, denn es fand ein Festakt statt. Hans-Martin erhielt für 35 Jahre Israelreisen, Projekte und Freundschaft zu Israel eine große Auszeichnung. Der Besuch und die Begegnung in Sichron Ya’akov haben uns tief beeindruckt. Mit schwäbischem Essen und schwäbischer Sprache wurden wir dort begrüßt. Was doch aus kleinen Anfängen und dem Glauben an Gott alles entstanden ist – eine Weltfirma zum Schutz vor ABC-Waffen!

Akko, Caesarea am Meer und die moderne Stadt Tel Aviv, die weiße Stadt mit dem Saronaviertel, standen in den letzten Tagen auf dem Programm. Ein erfrischendes Bad im Mittelmeer durfte natürlich nicht fehlen. Die Bibelzeiten standen unter dem Thema „Durch die Wüste ins gelobte Land“. Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet. Ich bin noch ganz erfüllt von all dem Schönen und Guten, das wir erlebt haben, auch der offenen Gemeinschaft untereinander.

Impressionen zusammengestellt von Renate Stäbler