Eine 9-tägige Erlebnisreise „Jenseits des Jordans“

von Sigrid und Richard Schelle

Am 19. Mai 2018 trafen sich über 40 Personen aus ganz Deutschland im Flughafen in Frankfurt (Treffpunkt weißer Schirm). Nach einer herzlichen Begrüßung der Reiseleitung ging es mit dem Flugzeug zu unserem Ziel Amman in Jordanien. Von dem grünen Deutschland in die Wüste des Nahen Ostens. Über 2/3 des Landes ist Wüste. Wir waren dennoch erstaunt, wie viele Früchte und Gemüse auf dem Markt in Amman angeboten wurden. Es gibt auch fruchtbare Landstücke insbesondere das Jordantal da drei Mal im Jahr geerntet werden kann. Unser sachkundiger Reiseleiter Achmat führte uns in die Geschichte des Landes ein. Wir entdeckten viele biblische Orte, die lebendig uns vor Augen standen.

Amman, eine Stadt mit langer Geschichte: Schon vor 9000 Jahren war die Gegend besiedelt, selbst König David eroberte die Stadt. Um uns an das Klima zu gewöhnen, machten wir eine Stadtführung. Der Zitadellen Hügel, das jordanische Museum und in das römische Theater waren die ersten Eindrücke von dem schönen Land.

In den ersten Tagen gingen es auf Erkundung nach Geresa einer der 10 Dekapolisstädten. Auf den Spuren der alten Karawanenwege entdeckten wir die Wüstenschlösser der Omayden. Bei der Fahrt durch die Wüste fuhren wir auch an dem großen Flüchtlingslager, das von World Vision mitbetreut wird, vorbei (ca. 2 Millionen Flüchtlinge sind in diesem Lager untergebracht).

Für uns war der Berg Nebo sehr eindrücklich, von dem aus Mose in das heilige Land sah. Wir konnten nachempfinden, wie das Volk Israel nach 40 Jahren Wüstenwanderung das gelobte Land endlich vor sich sah – überwältigt und dankbar am Ziel!? In der christlichen Stadt Madaba betrachteten wir die erste Landkarte der Welt.

Klein Petra und Petra, ein gigantisches Erlebnis, das uns die Epoche der Nabatäer zum Staunen brachte.

Ein besonderer Leckerbissen war die einzigartige Wüstenlandschaft des Wadi Rums. Mit Jeeps ging es durch die Wüste, einige ganz mutige stiegen auf die Kamele und durchquerten die Wüste, das war ein ganz besonderes Erlebnis.

Nach einer längeren Fahrt war unser Ziel das Tote Meer. Ausspannen und genießen – Baden im Pool und Toten Meer – das tat richtig gut.

Am Sonntag 27. Mai, leider schon unser letzter Tag – gab es noch einmal einen richtigen Höhepunkt. Die Taufstelle, an der Johannes der Täufer wirkte und Jesus getauft wurde.

Der Abschluss fand in einem Restaurant in Amman statt. Ein Buffet mit einigen Metern Länge, wo wir auch den Ramadan hautnah erlebten.

In den einzelnen Stellen gab es einen biblischen Beitrag zu den jeweiligen Geschehnissen, die uns in der Bibel berichtet werden. Hans Martin Stäbler und Jürgen Werth ließen die Bibel lebendig werden, ein Konzert von Jürgen und das miteinander Singen hat uns verbunden.

Erfüllt von den vielen Erlebnissen und braun gebrannt, haben wir uns voneinander auf dem Flughafen in Frankfurt verabschiedet. Mit Dank erfüllt an die Reiseleitung, trat jeder seine Heimreise an. Ob wir uns einmal wiedersehen – „Demnächst in Jerusalem“!