Aufatmen-Wochenende: Ein Bericht

von Simone

Am Donnerstagnachmittag trudelten wir aus allen möglichen Ecken Deutschlands ein und das lange, gemeinsame Wochenende begann mit Kaffee und Kuchen auf der schönen großen Terasse, die von Bäumen umgeben ist. Es war eine nette Gruppe von knapp 40 Frauen und ich war erstaunt, wie schnell im Austausch eine Offenheit entstand, die mir erlaubte, einfach ich selbst zu sein.

Die zahlreichen Programmpunkte waren freiwillig und jede durfte selbst entscheiden, was ihr beim Aufatmen am besten half. Die Führung im Schloss der Familie Faber-Castell, die sehr eng mit der Stadt Stein verbunden ist, war faszinierend. Ich hätte nicht gedacht, dass die Geschichte des Bleistifts so spannend ist. Weitere Möglichkeiten waren eine Auszeit im Spaß- und Thermalbad, beim Eisessen oder Wandern im schönen Rednitztal, in der Altstadt Nürnbergs oder einfach nur im Liegestuhl an einem lauschigen Plätzchen im Garten des Tagungshauses.

Die Bibelarbeiten zum Thema “Gott schreibt Geschichte” brachten mich zum Nachdenken und ich bin dankbar, dass wir zu jeder Einheit ein Papier mit Fragen erhielten, das zur weiteren Reflektion einlädt.

Die Mitarbeiterinnen hatten nicht nur die Themen, sondern auch viele Kleinigkeiten wie zum Beispiel Fotokarten mit Bibelversen liebevoll vorbereitet.

An einem der Abende konnten wir mehr über das afrikanische Land Simbabwe erfahren, auf welchem der Fokus des Weltgebetstages der Frauen im Jahr 2020 liegen wird. Mir machte der Abend mit Geschichten über Ottilie Faber-Castell und Spielen zum Thema “Schreiben und Stifte” großen Spass, weil zusammen Lachen einfach auch zum Aufatmen gehört.

Am Sonntag feierten wir Gottesdienst mit Abendmahl und viel Musik, denn das gemeinsame Singen war uns allen eine große Freude. Nach dem Mittagessen folgte die herzliche Verabschiedung und wir machten uns reich gesegnet und gestärkt wieder auf den Heimweg.